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Freitag, der 6. August 2010
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Freitag, der 6. August 2010

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 07. August 2010 um 16:30 Uhr Geschrieben von: Achim Freitag, 06. August 2010 um 18:07 Uhr

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Wir stehen recht ruhig auf dem Stellplatz am Hafen von Greifswald. Zwar ziehen Nachts ein paar Betrunkene grölend am Platz vorbei, aber für die hier parkenden Wohnmobile interessieren sie sich nicht. Um 9:00 Uhr stehen wir auf. Wir frühstücken und waschen danach ab. Nachdem ich die 6€ für die Übernachtung bezahlt habe, brechen wir auf. Um zu verhindern, dass wir heute wieder den ganzen Tag ziellos von Platz zu Platz ziehen, habe ich heute morgen ein paar Campingplätze auf Rügen herausgesucht und dorthin fahren wir jetzt.

Der Wohnmobilstellplatz von Greifswald

Im Hafen liegen haupsächlich Segelyachten

Das Navi ist auf die kürzeste Strecke eingestellt. Deshalb führt unsere Route auch nicht über die Brücke nach Rügen, sondern über die Glewitzer Fähre. 12,50€ kostet die Überfahrt.

An Bord der Fähre

Das erste anvisierte Ziel ist der Caravancamp Dranske (N54 37.752 E13 13.418), der im Internet recht schön ausgesehen hat. Wir fahren und fahren, um plötzlich wieder an eine Fähre zu stehen (N54 33.136 E13 14.600). Wir nehme die Überfahrt gerne in Kauf, denn die Straßenverbindung wäre um einiges länger gewesen.

Die Wittower Fähre

Trotzdem, um auf derartige Überraschungen künftig vorbereitet zu sein, sollte ich vor Fahrtbeginn einmal der ganze errechnete Strecke in Augenschein nehmen. Wir erreichen den Caravancamp um 12:45Uhr. Wir parken neben der Rezeption und Sarah begleitet mich auf den Weg zum Platz, um ihn in Augenschein zu nehmen, als und der Platzbetreiber entgegen kommt. Auf unsere Frage, ob es für uns noch einen Platz gäbe, meint er kurz angebunden: "Nur für eine Nacht. Morgen früh um 11:00 Uhr müsst ihr verschwunden sein". Der Platz ist rappelvoll. So eine unfreundliche Art kann sich nur jemand erlauben, dem die Kunden die Tür einrennen und dem es egal ist, ob sie wiederkommen. Wir schauen noch kurz zum Strand hinunter und beschließen, dass es uns hier ohnehin nicht gefallen hätte. Wir fahren weiter. Unser Navi führt uns jetzt von Platz zu Platz. Der nächste Campingplatz gefällt uns nicht und auf dem Campingplatz bei Nonnevitz (N54 40.028 E13 17.769) wimmelt man uns an der Rezeption sofort ab: kein Platz für Wohnmobile.

Seemann auf dem Ausguck des Caravancamp Dranske

Der Strand hätte uns ohnehin nicht gefallen

Sind wir schon so weit im Norden?

So erreichen wir Drewoldke (N54 38.067 E13 22.400). Das ist ein weiterer Campingplatz der im Internet einen positiven Eindruck auf mich gemacht hat. Leider ist die Rezeption geschlossen. Mittagspause von 13:00 bis 15:00 Uhr. Ich schaue mir den Platz an und stelle fest, dass es noch Platz für uns geben dürfte. Um den gröbsten Mittagshunger zu besänftigen, kaufen wir uns im patzeingenen Supermarkt eine heiße Bockwurst. Danach setzen wir uns vor die Rezeption, um nach deren Wiederöffnung nicht allzuweit hinten in der Schlage zu stehen. Es kommen immer mehr Reisende, die sich in die Menschentraube vor dem Eingang der Rezeption einreihen.

Hier gibt es keinen Sandstrand sondern nur große Kiesel

Der Platz ist aber recht schön

Punkt 15:00 Uhr öffnet sich die Tür und wir sind unter den ersten, die bedient werden. Wir fragen nichts mehr, sondern buchen sofort einen Platz für zunächst 2 Tage. Das haben wir gelernt: hier ist man nicht wählerisch. Man muss froh sein, einen Platz zu bekommen. Außerdem haben wir ja genügend Zeit gehabt, den Platz zu besichtigen. Der Campingplatz ist nicht parzelliert, aber trotzdem erhalten wir einen Stellplatz zugewiesen. Erst bin ich nicht so begeistert, aber schließlich stellt sich unser Platz als gar nicht so schlecht heraus. Sogar Bäume für unsere Hängematte haben wir. Schnell haben wir alles notwendige ausgepackt und aufgebaut. Kurze Zeit später sind die Kinder auch schon im Meer verschwunden. Ich teste derweil mit einer Flasche Bier die Festigkeit der Hängematte aus.

Unsere Residenz

Sarah verabschiedet sich zum Spielplatz

Fabian auf dem Spielplatz

Am frühen Abend lade ich den Roller ab und fahre in die nächste Ortschaft um Fleisch zu kaufen. Danach heize ich den Grill an. Die Kinder sind auf dem Spielplatz und haben bereits erste Kontake geschlossen. Tja, dann werde ich die nächsten Tage wohl die Zeit alleine verbringen müssen...

Beim Abendessen

Nach dem Abendessen waschen Sarah und ich ab, während Fabi sofort wieder auf den Spielplatz verschwindet. Als wir mit der Hausarbeit fertig sind, geht auch Sarah wieder hinüber zu den anderen Kindern. Ich eröffne wieder mein Klappbüro und schreibe auf, was wir heute erlebt haben.

Eines muss ich noch klarstellen: dieser Reisebericht handelt von unseren Erlebnissen. Er soll keinen der beschriebenen Orte in einem schlechten Licht darstellen. Wenn es uns irgendwo nicht gefällt, heißt das nicht, dass es an diesem Ort nicht schön ist. Es hat nur uns in der jeweiligen Situation nicht gefallen. Wenn ich also gestern nicht positiv genug über unsere Erlebnisse auf Usedom berichtet habe, dann waren das unsere Empfindungen - mit zwei unzufriedenen Teenagern, die eigentlich den ganzen Tag nach dem ultimativen Badeplatz gesucht haben und abends feststellen, dass sie viellcht doch zu wählerisch waren.

Abend beginnt in der Strandbar die aus zwei Gitarristen bestehende Band Kühn & Große aus Berlin zu spielen. Die Musik klingt gut und so beschließe ich, mein Abendbierchen dort zu trinken. Die zwei spielen Oldies und singen dazu - echt super!

Kühn & Große aus Berlin in Concert

Echt zu empfehlen!