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Dienstag, der 3. August 2010

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Dienstag, der 3. August 2010

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Heute bin ich schon um 8:00 Uhr wach. Die ganze Nacht hat der Regen aufs Wohnmobildach getrommelt, mal stärker, mal schwächer. Ich stehe auf, mache mich leise fertig und koche dann Kaffee. Als der Frühstückstisch gedeckt ist, werden die Kinder auch wach und krabbeln aus dem Alkoven direkt an den Tisch.

Gegen 10:00 Uhr setzt das Wohnmobil sich wieder in Bewegung. Unser grobes Reiseziel für heute ist: Richtung Norden. Aber zunächst muss unsere Toilette entleert werden. Dazu haben wir uns einen Wohnmobilhändler in Fehrbellin ausgesucht. Eventuell bekommen wir dort auch Ersatzteile für unsere Kassette, die etwas undicht zu sein scheint. Fabian sitzt auf der Fahrt neben mir und liest die Karte.

Fabian hat heute gelernt, wie man die Karte liest und verfolgt nun unsere Route

In Fehrbellin angekommen, kehrt Ernüchterung ein. Der in der Promobil-App angepriesene Stellplatz entpuppt sich als verwahrlostes Gartengrundstück. Der Wohnmobilhändler betreibt sein Unternehmen in einem Einfamilienhaus mit kleinem Laden. An der Ladentür prangt ein Zettel mit den Öffnungszeiten: 14-16 Uhr. Jetzt ist es kurz vor 11:00 Uhr. Was nun? Wir klingeln an der Haustür. Aber außer zwei Katzen, die offensichtlich selbst hoffen, dass sich die Tür öffnet, scheint niemand da zu sein. Nach mehrmaligem Klingeln beschließe ich, an der Entsorgungsstation wenigstens die Toilettenkassette zu entleeren. Zwar bräuchten wir auch noch Wasser, aber wenn niemand zu Hause ist, möchten wir uns nicht selbst bedienen und setzen die Fahrt mit leerem Frischwassertank fort.

Nicht weit von Fehrbellin entfernt liegt Neuruppin. Dort soll sich, laut der Promobil-App auch ein Wohnmobilstellplatz befinden. Wir kreisen zweimal durch das Stadtgebiet und um die angegebenen Koordinaten, ohne dass uns ein Stellplatz oder geparkte Wohnmobile aufgefallen wären. Da es gerade wieder regnet, haben wir ohnehin keine Lust auszusteigen und die Stadt zu besichtigen. Am Stadtrand kommen wir an einem Real-Supermarkt vorbei. Unser Einkaufszettel ist schon wieder voll und so gehen Sarah und ich ausgiebig shoppen. Fabian spielt derweil Bomberman auf dem Nintendo.

Nach dem Einkauf verlassen wir Neuruppin in nördlicher Richtung und biegen irgendwann Richtung Zermützelsee ab. Auf dem GPS liegt dieser See nicht weit entfernt auf der rechten Seite. Ein Campingplatzschild lässt darauf schließen, dass man dort unten vielleicht Wasser bekommen könnte. Die Straße führt schnurgerade durch den dichten Wald. Am Ende liegt tatsächlich ein kleiner Campingplatz direkt am Ufer des Sees. An der Rezeption fragen wir nach Wasser. Im Moment sei Mittagspause, teilt man uns mit, gegen 14:00 Uhr könnten wir aber gerne wiederkommen.

Jetzt ist es 13:00 Uhr, Zeit fürs Mittagessen. Die zum Campingplatz gehörende Waldschänke lockt uns zu Tisch. Die Aussicht auf die Alternative, Fabian möchte unbedingt die Dose Ravioli aus unserem Vorratschrank öffnen, lässt mich die Kinder in die Waldschänke einladen. Wenn es um einen Restaurantbesuch geht, brauche ich auch keine Überredungskünste anzuwenden. Da vergisst Fabi sogar seine Ravioli.

Fast eine Stunde warten wir aufs Essen

Hurrah, das Essen ist doch noch gekommen!

Fabian meint, ich müsse auch mal auf's Foto

Nachdem wir die Waldschänke wieder verlassen haben, sind wir uns einig: die Ravioli wären besser gewesen. Sarah hatte Bandnudeln mit Waldpilzsoße, Fabian einen Kinderteller Fischstäbchen mit Pommes und ich Sülze mit Bratkartoffeln. Mal abgesehen davon, dass die Portionen sehr übersichtlich waren: Fabians Kinderportion war für dreijährige bemessen, Sarahs Nudeln völlig ungesalzen und meine Sülze in fetter Majosauce ertränkt.

Immerhin einigermaßen satt verlassen wir die Waldschänke wieder

Aber es ist jetzt 14:00 Uhr und wir können in den Campingplatz, um Wasser zu tanken. Stolze 2,50€ verlangt man dafür.

Wasser tanken mit Stoppuhr. Der Frischwasser-Messfühler unseres Wohnmobils ist immer noch kaputt.

Aber wenigstens sind wir wieder autark. Auf der Weiterfahrt lotzt uns das Navi über sandige Wege durch den tiefsten Wald. Es ist eine abenteuerliche Strecke, die wir jetzt befahren, aber laut der Schilder bis 6 Tonnen erlaubt, also holpern wir durch den Wald, immer auf der Hut vor Rehen oder anderem Getier, dass hinter jedem Baum hervorspringen könnte.

Abenteuerliche Straßen...

... und noch abenteuerlichere Brücken! Man ist froh, wenn man das andere Ufer heil erreicht hat!

Zwei Trabbis kämen hier gut aneinander vorbei! Für deren Spurweite wurden diese "Straßen" wohl auch gebaut.

Irgendwann erreichen wir wieder geteerte Straßen. Und weiter geht es Richtung Norden. Mir fällt ein, dass man die Fahrt ja auch nutzen könnte, ein paar Döschen aufzusammeln. Also starte ich die Geocaching-App auf dem iPhone und wir lassen uns abermals durch die wilde Botanik locken. Immerhin finden wir heute noch drei Döschen, unter anderem bei der schönen Sabine und in einem Luftschutzbunker.

Die schöne Sabine

Der Luftschutzbunker auf einem Hügel. Der Weg dorthin führt durchs nasse Gras. Aber Gott sei Dank regnet es auch. So wird man wenigstens gleichmäßig naß!

Der Bunker stammt aus DDR-Zeiten. Wozu er diente und warum er hier errichtet wurde, kann ich mir nicht erklären.

Der Rückweg im Regen

Das Wohnmobil versinkt schon im Morast

Auch an einem herrlichen Badesee kommen wir vorbei. Fabian steigt sogar mal ins Wasser. Wäre heute ein schöner Sommertag, wäre das unser Plätzchen gewesen. Ganz hinten auf der Liegewiese am Ufer liegt sogar ein unentwegter Nackedei. Der bleibt wahrscheinlich auch liegen, wenn es wieder zu regnen beginnt. Außer Haut kann eh' nichts nass werden.

Badeplatz mit Parkplatz und Toilette

Gut dass man davor gewarnt wird. Wir haben allerdings keine Polizisten gesehen.

Was für eine Idylle! Wär doch nur das Wetter etwas besser!

Fabian traut sich trotzdem ins Wasser

Fabi war frech zu Sarah und muss nun die Konsequenzen tragen!

Am frühen Abend erreichen wir die Ortschaft Zempow. Hier treffen zwei positive Aspeke zusammen: ein ebener Parkplatz am Ortsrand und ein Handysendemast in Sichtweite. Diese Kombination lässt uns diese Ortschaft als heutigen Übernachtungsplatz auswählen. Die Kinder verziehen sich mit dem Nintendo ins Führerhaus, um Bomberman zu spielen und ich beginne, meinen heutigen Bericht zu schreiben. Die Internetverbindung ist ja gesichert.