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Mittwoch, der 29. Juli 2009

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Mittwoch, der 29. Juli 2009

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Für mich ist heute der erste Urlaubstag. Die Kinder müssen allerdings nochmals in die Schule. Aufgrund der Hektik, die zu früher Stunde bereits im Haus ausbricht, wird nichts aus meinem Vorhaben, heute morgen etwas länger zu schlafen. Aber es gibt ohnehin noch genug zu tun, also stehe ich auf und stelle mich unter die Dusche. Danach werden die letzten Vorbereitungen getroffen: Wertsachen ins Wohnmobil räumen, wasser tanken, Vorbereitungen im Haus treffen, wie Heizung auf Urlaub programmieren, elektische Geräte ausstecken und so weiter. Annemarie stellt fest, dass man noch schnell den Rasen mähen sollte und macht sich an die Arbeit. Es ist gut, dass wir einen fixen Termin haben, zu dem wir fertig sein sollten. Um 11:00 Uhr ist die Schule aus und wir haben den Kindern versprochen, sie mit dem fertig gepackten Wohnmobil abzuholen.

Es klappt auch alles wie geplant: pünktlich um 10:45 dreht sich der Haustürschlüssel im Schloß und wir setzen uns in Bewegung. Um 11:00 stehen wir vor der Schule. Die ersten Kinder rennen bereits befreit in die Sommerferien. Unsere beiden kommen auch bald angerannt und genießen sichtlich ihren Auftritt vor den Klassenkameraden. Nach Verabschiedung von Oma, die ebenfalls zur Schule gekommen ist und die Zeugnisse der Kinder sicher zu Hause verwahren wird, steigen die beiden, begleitet von den neidischen Blicken ihrer Freunde, ins Wohnmobil. Einmal noch winken und schon rollen wir auf die Straße und ab Richtung Autobahn. Die ersten Kilometer überlege ich nochmals kramphaft, was wir vielleicht vergessen haben könnten. Die Kinder plappern derweil fröhlich drauflos, voller Freude, dass jetzt endlich Ferien sind.

In den letzten Tagen habe ich insgesamt sieben Geocaches ermittelt, die sich entlang der Strecke auf Rastplätzen oder unmittelbar neben der Strecke befinden. Die mit der Suche verbundenen kurzen Pausen kosten nicht viel Zeit, sorgen aber dafür, dass zwischendurch das Blut immer wieder mal in Bewegung gerät und man beim Fahren nicht so schnell müde wird. Wir haben nämlich eine große Tagesetappe vor uns. Da wir morgen Mittag im Hafen von Ancona sein müssen, gilt es, am heutigen Tag so weit wie möglich zu kommen.

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Einer der bestgemachten Caches, die wir bisher gefunden haben. Er befindet sich unter der Autobahn. Jedenfalls verweisen die Koordinaten irgendwo dort unten hin. Allerdings ist der GPS-Empfang unter den Fahrbahnen so schlecht, dass keine genaue Lokalisierung möglich ist.

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Nach einiger Suche stelle ich fest, dass man auf einer Wartungsbrücke zwischen den Fahrbahnen laufen kann. Als ich das GPS-Gerät nach oben halte, hat es sogar Empfang und führt mich exakt an eine bestimmte Stelle. Links und rechts über mir donnern die Autos vorbei.

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Exakt an der Cachelocation finde ich diese, unterhalb der Fahrbahn angebrachte Apparatur. Nach kurzer Überlegung habe ich das Prinzip verstanden: man muss an der Kurbel drehen, aber was passiert dann?

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Auf der anderen Seite des Betonträgers wird eine Sonde herunter gelassen! Annemarie übernimmt unten das Loggen, während ich oben warte.

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So sieht der Cache von der anderen Seite aus. Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben!

Leider liegt der letze Cache noch in der Schweiz, sodass wir in Italien, auf dem größten Abschnitt der Strecke, ohne Cachepausen auskommen müssen. Die Fahrt verläuft ruhig und ab Italien schnurrt das Wohnmobil, vom Tempomat auf exakt 100km/h gehalten, dahin. Als die Dunkelheit anbricht, wird es kühler und wir kommen gut voran. Pausen gibts nur zum Tanken. Irgendwann schlafen die Kinder ein und ich muss auch immer käufiger gähnen.

In Villa Chiaviche fahren wir von der Autobahn ab und stellen das Wohnmobil in einer ruhigen Wohnstrasse (N44 09.588 E12 16.272) ab. Es ist bereits Donnerstag, 01:00 Uhr morgens und ich bin bereits eingeschlafen, noch bevor ich mich richtig ins Bett gelegt habe. Immerhin haben wir unser gestecktes Ziel erreicht: Zumindest die Adria wollten wir heute erreichen.